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2. Kapitel

In dieser Nacht träumte ich von einem riesigem Schwarz, dass immer größer wurde und mich einschloss. Ich schrie, aber es kam kein Ton aus mir heraus. Plötzlich nahm das schwarz Gestalt an, es bekam Ecken und Konturen bis ich schließlich erkannte was es war... Ein riesiges Internat. Auf einmal wurde alles rot wie Blut und es schien, als würde das Blut aus den riesigen Forten des Internats kommen. Das Blut stieg immer höher bis es mir schon fast bis zum Hals ging...

Ich wachte schreiend und schweiß gebadet auf. Noch von meinem Traum, Alptraum, zitternd setzte ich mich auf. Mir war klar, schlafen konnte ich jetzt sowieso vergessen, also setzte ich mich an meinen Schreibtisch und fing an zu zeichen. Es beruhigte mich, aber als ich nach fünf MInuten auf mein Blatt schaute, fiel mir auf das ich eine Wiese mit lauter blutenden Blumen gemalt hatte. Wütend zerriss ich das Bild und warf es in den Müll. Dabei fiel mein Blick auf ein Foto, dass ich vor fast einem Monat da aufgehangen hatte. Es war von Dennis und mir. Wir waren am letzten schönem Tag im Sommer im Schwimmbad gewesen. Seine wunderschönen, blauen Augen strahlten, seine kurzen, braunen Haare waren noch nass und auf seinem durchtrainiertem Oberkörper lagen noch Wassertropfen. Er sah unglaublich gut aus. Mein Blick wanderte von ihm zu mir, genauer betrachtet sah ich neben ihm aus, wie ein schmächtiges Mädchen, das strahlte, wie eine 3-jährige, der man einen Lolli geschenkt hatte. Ich mit meinen langen, dunkel-braunen, fast schwarzen, Locken und meinen großen blauen Augen. Ich schämte mich, vielleicht war er doch eine Nummer zu groß für mich. Vor Wut, Trauer und Scham zerriss das Foto. Ich konnte es nicht ertragen ihn anzusehen, nicht mit dem Wissen, dass mein Leben nicht mehr hier weitergeht, sondern in Australien. Eine Fernbeziehung würde sowieso nicht klappen mit so einer weiten Entfernung. Ich würde es einfach schnell beenden. Ich werde es so erzählen, wie meine Eltern es mir erzählt ahtten, kurz und schmerzlos. Ich stelle mir das so einfach vor, aber letzendlich werde ich wohl in Tränen ausbrechen. Aber ich hatte ja noch Zeit bis ich es ihm erzählen musste.

Nachdem ich es in meinem Zimmer nicht mehr ausgehalten hatte, hatte ich mich angezogen und war raus gegangen. Ich ging zuerst an der Spree entlang und nach kurzer Zeit merkte ich, wohin mich meine Füße trugen. Nur ein paar Minuten später kam ich zu einem kleinem See nebne dem ein Kirschbaum stand. Dennis und mein Lieblingsplatz. Wir hatten uns hier vor knapp 2 Jahren kennengelernt. Ich setzte mich auf die Bank, die unter dem Baum stand und betrachtete den See. Die Zeit flog nur so dahin. Plötzlich hörte ich Schritte hinter mir. Ich wollte mich gerdae umdrehen, als mir jemand von hinten die Augen zuhielt, sich vor mich stellte und mich auf den Mund küsste, Dennis. Diese Lippen würde ich überall wieder erkennen. Anfamgs wollte ich mich gegen den Kuss wehren, aber er zog mich so in seinen Bann, dass ich einfach keine Wahl hatte und es zu lies. Als von einander liesen, fiel mir auf das er nicht alleine war. Eigentlich war ich glücklich darüber, da ich so einen Grund hatte ihm heute noch nichts zu erzählen, andererseits war es blöd, ich hasste es jemanden anzulügen, die einzige Ausnahme waren meine Eltern, bei denen machte es mir nichts aus. "Na meine Hübsche, was machst du denn hier so alleine?" "An dich denken, was sonst", sagte ich und zwang mich dazu ihn anzulächeln. Der Kumpel von Dennis räusperte sich und ich drehte mich zu ihm:"Hi Stefan!" "Hi", antwortete er und lächelte. Stefan und ich waren vor 2 Jahren ein Paar, aber es hatte nicht geklappt, sodass wir uns nach kurzer Zeit wieder getrennt hatten. Er war das genaue Gegenteil von Dennis. Er hatte längere, braune Haare und hatte nicht so einen tranierten Körper. "Also, wie gehts? Was machst du hier außer an mich denken? Hattest du wieder Stress mit deinen Eltern?" Warum weiß er immer sofort wenn etwas ist? Warum kann ich ihm nichts verheimlichen? Ich merkte, wie mir die Tränen in die Augen stiegen. Ich versuchte sie wegzuzwinkern, aber da kullerte mir die 1. Träne schon über die Wange. Dennis schaute mich fragend und zugleich verwundert an. Wie gerne hätte ich ihm doch alles erzählt, aber ich war noch nicht bereit dafür. Ich wischte mir schnell übers Gesicht und sah ihm in die Augen:"Alles okay." Er sah mir nur ungläubig und mit hochgezogenen Augenbrauen an. Ich schaute schnell auf meine Uhr und sagte:"Oh... Schon so spät. Ich muss los, Bis dann ihr zwei!" Ich wartete gar nicht erst darauf, dass einer von beiden etwas sagte, sondern drehte mich einfach um und ging. Als ich um die Ecke gebogen war hörte ich wie Dennis meinen Namen rief. Ich wollte nicht, dass er mich einholte und sah, denn inzwischen liefen mir die Tränen wie Sturzbäche über die Wangen. Ich fing an zu rennen.

Als ich ein paar Minuten später Zuhause ankam war niemand da, was vielleicht auch ganz gut war, denn ich hatte das Gefühl, vor Wut Bäume ausreißen zu können. Ich trat gegen unsere Mülltonne. Krachend fiel diese um und der ganze Müll verteilte sich über den Rasen. Eiskalt lies ich ihn liegen und rannte ich mein Zimmer. Ich packte meine ganzen Sachen in eine Tasche, denn ich hatte einen Entschluss gefasst! Ich würde zu Dennis ziehen. Wenn ich ihm meine Situation erklären werde, wird er mich sicher mit offenen Armen empfangen. Dachte ich zu diesem Zeizpunkt zumindest.

27.9.13 17:23
 


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