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3. Kapitel, 02

Nach gefühlten 2 Stunden hörte ich Schritte und jemanden der meinen Namen rief. "Was machst du denn hier in so einer Gegend?", fragte die Stimme nun ganz nah. und da erkannte ich sie, es war Stefan. "Kat? Antworte doch! Was machst du hier? Wieso sitzt du denn mitten auf der Straße in einer pfütze?", fragte er aufgebracht und kniete sich zu mir runter. Ich Starrte einfach nur weiter auf die Straße und reagierte nicht. "Komm, steh auf, deine Eltern suchen dich bestimmt schon." Als ich immer noch nicht antwortete oder mich überhaupt mal bewegte, stupste er mich an, als wollte er sichergehen, dass ich überhaupt noch lebte. Ich zuckte leicht zusammen. Er nahm seine Jacke und legte sie mir um die Schultern. Mir wurde erst jetzt klar wie kalt mir war und dankbar schlang ich die Jacke um meinen Körper. Stefan sah mich fragend an, doch ich wich seinem Blick aus, denn ich wollte nicht das er bemerkte wie scheiße es mir ging. Mein Fuß tat höllisch weh, doch ich versuchte den Schmerz zu ignorieren. Er sollte ja nicht denken, dass ich dumm und schwach wäre, was aber auch kein Wunder wäre, immerhin hatte ich mich ja - ohne das es mir im geringstem Falle aufgefallen war - die ganze Zeit von Dennis verarschen lassen und Stefan hatte es sicher die ganze Zeit gewusst. Aber was sollte ich denn machen? In diesem Moment wünschte ich mir einfach, dass die Pfütze in der ich saß, zu einem mitreißendem Fluss werde und mich einfach mitnähme. Was sollte dieses ganze Getue denn noch? Mein Leben war eine Katastrophe und daran konnte auch Stefan nichts ändern! Er hielt mir seine Hand, ich griff danach und versuchte aufzustehen. Nachdem ich es geschafft hatte mich hinzustellen, versuchte ich zu laufen, knickte aber direkt wieder um. Ich schwankte und wäre wieder in die Pfütze gefallen, wenn Stefan mich nicht aufgefangen hätte. So hing ich also in Stefans Armen und starrte ihn an. Er starrte einfach zurück. Auf einmal spürte ich seine warme Hand, wie sie mir eine Haarsträhne aus dem Gesicht strich. Er kam mit seinem Gesicht immer näherund ich dachte er würde mich küssen wollen, doch im letztem Moment hauchte er:"Komm jetzt. Wir bringen dich nach Hause." Ich fürchtete meine Stimme würde versagen, deshalb flüsterte ich:"Bitte Stefan, ich will nicht nach Hause." "Okay, dann gehen wir erst mal zu mir und du erzählst mir was paasiert ist." Ich nickte und schaute auf meinen Fuß den ich immer noch nicht richtig bewegen konnte. Stefan schien meine Gedanken gelesen zu haben, denn er nahm mich, ohne noch etwas zu sagen auf seinen Rücken und ging los. Ich legte meinen Kopf an seinen Rücken und atmete sein Aftershave ein. Er roch noch Limone, so wie früher. Genau das selbe Aftershave hatte Dennis auch immer benutzt. Dennis! Dieses Schwein! Ich versuchte Krampfhaft an etwas anderes zu denken, aber es gelang mir nicht und so entfuhr mir ein leiser schluchzer. Stefan wurde langsamer und sagte: "Wir sind gleich da, okay? Alles wird gut." Kurze Zeit später waren wir da. "Was ist mit deinen Eltern?", fragte ich als wir vor seiner Haustür standen. "Die sind nicht da und die werden auch nicht so schnell wieder kommen", antwortete er und schloss die Tür auf. Ich setzte mich aufs Sofa. "Warte hier, ich hole dir eben was trockenes zum anziehen." Stefan hatte eine kleinere Schwester, die aber die selbe größe wie ich hatte. Als er wieder kam gab er mir die Sachen und sagte:"Hier, du weißt ja wo das Bad ist." Ich stand auf und humpelte zum Badezimmer. Nachdem ich fertig war ließ ich mich auf dem Klodeckel nieder. Das war einfach zu viel für einen Tag. In Gedanken ging ich den ganzen Tag noch einmal durch, doch der Ruf meines Namens, brachte mich wieder in die Realität zurück. "Ist alles okay?" "Ja alles gut", sagte ich und ging zurück ins Wohnzimmer. Stefan saß auf dem Sofa und auf dem Tisch standen zwei Gläser. Ich sezte mich neben ihn und legte meinen Kopf auf seine Schulter. Stefan nahm mich in den Arm und streichelte mir beruhigend über den Kopf. "Willst du mir nicht erzählen, was passiert ist?", fragte er irgendwann. Mir wurde bei dem Gedanken daran kotz-übel, aber wenigstens eine Erklärung war ich ihm schuldig. Als ich fertig erzählt hatte, ohne das er mich ein einziges mal unterbrochen hatte klingelte auf einmal das Telefon. "Das sind bestimmt meine Eltern." "Glaub ich auch. Was soll ich ihnen sagen?" Ich zögerte erst. "Ich denke es ist das Beste wenn du die Wahrheit sagst." Er ging in die Küche und telefonierte mit meinen Eltern. Als er wieder kam erzählte er mir, dass meine Eltern sich sofort auf den Weg machen wollten nachdem sie aufgelegt hatten. "Okay, danke für alles", sagte ich und umarmte ihn. "Das ist doch selbstverständlich." "Nein ist es nicht. Ich bin dir wirklich sehr dankbar auch wenn ich es im Moment nicht so zeigen kann." Und dann, aus heiterem Himmel küsste er mich. Ich war zuerst geschockt und dann realisierte ich es erst richtig und stieß ihn weg. "Bist du verrückt?!", sagte ich aufgebracht. "Es...es tut mir leid, Kat. Ich woltte das nicht!", antwortete er stotternd, "Aber ich liebe dich immer noch und das wird sich auch niemals ändern." "Stefan, wir sind schon seit Ewigkeite kein Paar mehr und du hast doch selber gemerkt, dass es nicht geklappt hatte." "Hätte wir uns nur nie getrennt. Dann wäre jetzt alles gut. Ich hätte dich niemals so sehr verletzt." Da hatte er sogar Recht. Stefan wäre mir immer treu gewesen und wo ich jetzt drüber nachdachte fiel mir auf, dass er seit mir keine andere mehr hatte. Und in dem Moment klingelte es an der Tür. "Ich liebe dich", flüsterte er, als ich ihm und allen anderen den Rücken zukehrte. Ich wollte einfach nur noch weg aus dieser Horrorfilm ähnlichen Stadt. In diesem Moment hoffte ich doch wirklich, dass ich in Australien ein besseres Leben führen könnte. Ohne Stefan, ohne Dennis, ohne meine Eltern und ohne allen anderen.

2.10.13 18:32
 


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